Verwaltungsrecht und Prozess

Fachzeitschrift der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew

Ethische Normen

Publikationsethik und Amtsmissbrauch auf Grundlage von Empfehlungen der Zeitschrift ElsevierEmpfehlungen aus den Leitprinzipien des Ausschusses für Publikationsethik für Zeitschriftenredakteure und internationalen Normen für Autoren für Autoren.

Standards für die Berichterstattung

Autoren von originären Forschungsarbeiten müssen einen genauen Bericht über ihre Arbeit ablegen und objektiv deren Bedeutsamkeit diskutieren. Im Artikel sollten die wichtigsten Daten wahrheitsgemäß dargestellt werden. Der Beitrag sollte ausreichend Informationen und Links enthalten, um weiter zititert werden zu können. Betrügerische oder wissentlich falsche Aussagen sind unethisch und inakzeptabel. Die Auswertungen und fachlichen Publikationen der Artikel sollten genau und objektiv sein, ebenso wie die "Meinung" der Redaktion.

Zugang und Aufbewahrung von Daten

Der Redaktionsrat kann die Daten bezüglich der Artikel bei den Autoren anfordern, und letztere müssen bereit sein, der Öffentlichkeit den Zugang zu diesen Daten (entsprechend der Erklärung ALPSP-STM zu Daten und Datenbanken) zu gewähren, falls dies möglich ist, und auf jeden Fall diese Daten über einen angemessenen Zeitraum nach der Veröffentlichung aufzubewahren.

Originalität und Plagiate

Die Autoren müssen sicherstellen, dass sie vollkommen originale Arbeiten einreichen und verwendete Arbeiten und/oder Wörter aus den Arbeiten anderer Autoren entsprechend zitiert wurden oder in Anführungszeichen gesetzt sind.

Als Plagiat zählt ebenfalls das Darstellen fremder Arbeiten als eigene, das Kopieren oder Paraphrasieren von wesentlichen Teilen einer fremden Arbeit (ohne Namensnennung) sowie die Aneignung der Forschungergebnisse anderer Autoren. Plagiate in all ihren Formen sind unethisch und inakzeptabel.

Wiederholte, überlappende oder gleichzeitige Veröffentlichungen

Der Autor sollte Manuskripte, die im wesentlichen die gleiche Forschung beschreiben, nicht gleichzeitig in mehr als einer Zeitschrift oder in mehr als einer primären Publikation veröffentlichen. Das Einreichen desselben Manuskriptes in mehr als einer Zeitschrift zum gleichen Zeitpunkt ist unethisch und inakzeptabel.

Wiederholte, überlappende und gleichzeitige Publikationen

Manuskripte, die im wesentlichen die gleiche Forschung beschreiben, dürfen nicht in mehreren Zeitschriften gleichzeitig oder in mehr als einer primären Publikation veröffentlicht werden. Das Einreichen derselben Handschrift an mehr als eine Zeitschrift zum gleichen Zeitpunkt ist unethisch und inakzeptabel.

In der Regel dürfen bereits veröffentlichte Arbeiten nicht zur Prüfung in einer anderen Zeitschrift vorgelegt werden. In manchen Fällen kann die Veröffentlichung einiger Arten von Arbeiten (z.B. klinische Leitlinien, Übersetzungen) in mehr als einer Zeitschrift gerechtfertigt sein, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Der Autor und die Redaktion der Zeitschrift der primären Publikation müssen der sekundären Veröffentlichung zustimmen, die den gleichen Inhalt aufweisen muss oder eine Übersetzung des primären Dokuments darstellt. Die Referenz auf die Erstveröffentlichung ist in der Zweitveröffentlichung anzugeben.

Nachweis von Quellen

Der Autor hat die Arbeiten anderer Autoren stets ordnungsgemäß nachzuweisen. Die Autoren sind verpflichtet, diejenigen Publikationen anzugeben, die entscheidende Bedeutung für Inhalt und Ergebnisse der veröffentlichen Arbeit hatten. Informationen, die privat erhalten worden sind, wie im Gespräch, in der Korrespondenz oder in der Diskussion mit Dritten, dürfen nicht ohne die schriftliche Genehmigung der Urheber verwendet werden. Informationen, die im Zuge vertraulicher Dienstleistungen erhalten worden sind (z.B. beim Rezensieren von Manuskripten oder bei der Bearbeitung von Stipendienanträgen), dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung des Urhebers verwendet werden.

Urheberschaft der Arbeit

Die Urheberrechte gehören denjenigen, die einen wesentlichen Beitrag zu dem Konzept, der Idee, der Durchführung oder der Auslegung von veröffentlichten Forschungsergebnissen geleistet haben. All jene, die einen bedeutenden Beitrag geleistet haben, sind als Co-Autoren anzuführen. Diejenigen, die einen wesentlichen Teil zum Forschungsprojekt beisteuerten, müssen als Teilnehmer anerkannt und angeführt werden.

Der Autor muss sicherstellen, dass in der Arbeit alle Co-Autoren genannt worden sind, und dass sie die endgültige Version des Dokuments gelesen, genehmigt und ihrer Veröffentlichung zugestimmt haben.

Risikofaktoren und das Thema Mensch und Tier

Wenn die Arbeit mit chemischen Stoffen, Verfahren oder Geräten in Verbindung steht, die ungewöhnliche Risikofaktoren bergen, muss der Autor dies klar zu erkennen geben. Wenn die Arbeit Themenbereiche wie Tier oder Mensch betrifft, hat der Autor dafür zu sorgen, dass das Manuskript eine Erklärung darüber enthält, dass alle Verfahren in Übereinstimmung mit entsprechenden Gesetzen und Rechtsgrundsätzen vorgenommen wurden, und dass sie von den zuständigen Behörden genehmigt worden sind. Autoren müssen dem Manuskript eine Erklärung darüber beilegen, dass sie nach vorheriger Informion die Einwilligungen zur experimentellen Erforschung des Menschen eingeholt haben. Die Rechte auf Privatleben müssen stets eingehalten werden.

Offenlegung und Interessenkonflikte

Ein Interessenkonflikt kann bestehen, wenn der Autor (oder die entsprechende Institution) in finanziellen oder sonstigen Beziehungen zu anderen Menschen oder Organisationen stehen, die das Werk des Autors unangemessen beeinflussen könnten. Ein Konflikt kann faktisch oder potentiell sein, sodass nur die vollständige Transparenz der Informationen als sicherste Option anzusehen ist.

Sämtliche eingereichten Informationen müssen alle Beziehungen offenlegen, die das Potenzial zu einem Interessenkonflikt haben könnten. Die Zeitschrift kann solche Informationen als Grundlage für redaktionelle Entscheidungen nutzen und diese Informationen veröffentlichen, wenn sie diese als wichtig für den Leser erachtet. Auf der Grundlage eines bestehenden Konflikts kann die Zeitschrift die Publikation verweigern. Am Ende des Textes, im Unterpunkt "Offenlegungserklärung", müssen alle Autoren über etwaige faktische oder potenzielle Interessenkonflikte informieren, einschließlich aller finanziellen, persönlichen oder sonstigen Beziehungen zu anderen Menschen oder Organisationen innerhalb von drei Jahren ab dem Beginn der Forschungsarbeit, die ihre Arbeit nachteilig beeinflussen (verzerren) könnten.

Beispiele für mögliche Interessenkonflikte, die offengelegt werden müssen, sind: Arbeitsstelle, Beratungstätigkeit, Unternehmensbeteiligung, Honorare, bezahlte Expertengutachten, Patentanmeldungen/ Registrierungen, Stipendiengelder oder sonstige Finanzierungsquellen. Potenzielle Interessenkonflikte sollten so früh wie möglich bekannt gegeben werden.

Alle Quellen der finanziellen Unterstützung für das Projekt sind anzugeben. Diese Erklärung (als Unterpunkt "Die Rolle der Finanzierungsquellen") muss in einem gesonderten Abschnitt des Textes vorgenommen und vor dem Literaturverzeichnis platziert werden. Autoren haben die Rolle der Sponsor(en) bei der Studie zu erläutern: bei der Sammlung, der Analyse und der Interpretation von Daten, bei der Erstellung des Berichts sowie bei dem Vorhaben, den Artikel zur Veröffentlichung einzureichen.

Grundlegende Fehler in den veröffentlichten Werken

Wenn ein Autor einen signifikanten Fehler oder Ungenauigkeiten in seiner/ihrer eigenen veröffentlichten Arbeit entdeckt, soll er dies unverzüglich dem Redakteur oder dem Herausgeber mitteilen, um Korrekturen vorzunehmen. Wenn der Redakteur oder Herausgeber von Dritten erfährt, dass die veröffentlichte Arbeit einen signifikanten Fehler enthält, muss der Autor sofort das Dokument korrigieren oder der Redaktion Belege zur Richtigkeit des ursprünglichen Artikels vorlegen.

Pflichten der Redakteure (auf der Grundlage der Empfehlungen der Zeitschrift Elsevier (http://www.elsevier.com/editors/home) und Verhaltenskodex sowie Empfehlungen aus den  Leitprinzipien für Zeitschriftenredakteure (http://publicationethics.org/files/Code%20of % 20Conduct.pdf)

Erscheinungsentscheidungen

Die Entscheidungen der Redakteure über die Veröffentlichung einer Arbeit beruhen auf der Bedeutsamkeit, der Originalität und Klarheit des Artikels, dem Erkenntniswert der Untersuchung sowie ihrer Entsprechung zur Thematik der Zeitschrift.

Die Redakteure treffen Entscheidungen über Publikationsartikel auf der Grundlage ihrer Qualität und Eignung für die Zeitschrift und ohne das Eingreifen durch den Eigentümer / Herausgeber der Zeitschrift.

Die Publikationsentscheidung wird mit Berücksichtigung des Urheberrechts gefällt. Der Redakteur hat nach seinem Wissen und Gewissen zu entscheiden sowie die Meinungen von anderen Redakteuren oder Rezensenten mitzuberücksichtigen.

Die Spielregeln

Es gilt die Artikel unvoreingenommen und im Hinblick auf ihren wissenschaftlichen und praktischen Gehalt zu bewerten. Alle Artikel werden unabhängig von Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, ethnischer Herkunft, Staatsangehörigkeit oder politischer Überzeugung des jeweiligen Verfassers ausgewertet.

Vertraulichkeit

Der Redaktionsrat verbreitet keine Informationen, die während der Durchsicht der vorgelegten Artikel und anderer Unterlagen bekannt wurde, mit Ausnahme der Autoren und Rezensenten.

Offenlegung und Interessenkonflikte

Der Redaktionsrat hat Interessenkonflikte zu vermeiden, d.h. solche Situationen, in denen der Autor (oder die Institution des Autors), der Gutachter oder der Herausgeber in finanziellen oder persönlichen Beziehungen stehen, die unangemessen Einfluss auf die Objektivität und Unparteilichkeit des Redaktionsrates und die wissenschaftliche Auswertung der eingereichten Artikel nehmen.

Im Falle eines Interessenkonflikts eines Mitgliedes des Redaktionsrates kann dieses die Durchsicht und Bewertung des Manuskripts begründet verweigern, und die Übergabe der Arbeit an ein anderes Mitglied des Redaktionsrates übertragen.

Der Chefredakteur und die stellvertretenden Chefredakteure sind befugt, von allen Beteiligten Informationen zum Interessenkonflikt vor oder nach der Veröffentlichung des Artikels anzufordern und entsprechende Gegendarstellungen, Korrekturen oder Enthüllungen vorzunehmen.

Die Teilnahme und die Zusammenarbeit in der Forschung

Im Falle der Einreichung einer Beschwerde durch den Autor bezüglich seiner Publikation in der Zeitschrift hat die Redaktion angemessene Maßnahmen zu treffen. Diese Maßnahmen finden in Form von Verhandlungen des Redaktionsrates mit dem Autor statt. Fakten der Verletzung ethischer Normen werden vom Redaktionsrat unabhängig vom Zeitpunkt der Veröffentlichung behandelt.

Für den Fall dass sich die Argumente oder Beschwerden als gerechtfertigt erweisen, muss der Redaktionsrat entsprechende Gegendarstellungen, Korrekturen oder Enthüllungen vornehmen.

Pflichten der Rezensenten (basierend auf den Empfehlungen der Zeitschrift Elsevier (http://www.elsevier.com/reviewers/home), dem Verhaltenskodex und den Empfehlungen aus den Leitprinzipien für Zeitschriftenredakteure (http://publicationethics.org/files/Code%20of % 20Conduct.pdf) und ethische Leitlinien des Ausschusses für Publikationsethik für Rezensenten (http://publicationethics.org/files/Peer%20review%20guidelines.pdf)

Beitrag zur redaktionellen Entscheidung

Ein unabhängiges und unparteiisches Urteil über die Qualität des vorgestellten Artikels (Publikation) begünstigt die Entscheidung des Redaktionsrates über die Veröffentlichung dieses Beitrags in der Zeitschrift. Wissenschaftler, die die Pflicht des Gutachters auf sich genommen haben, sollten den Artikel (die Publikation) gewissenhaft studieren und bewerten.

Fristen

Die Redaktion informiert über die Endfristen zum Einreichen der zu rezensierenden Beiträge. Setzen Sie bitte die Redaktion im Laufe von einem oder zwei Tagen darüber in Kenntnis, dass Sie die Anfrage erhalten haben. Teilen Sie mit, ob Sie den Auftrag übernehmen können. Die Nicht-Übernahme eines Dokuments zur Durchsicht bewirkt keinerlei Nachteile.

Sollten Sie als Rezensent erkennen, dass die Überprüfung länger als gewöhnlich dauert, setzen Sie sich mit dem Redakteur in Verbindung, um dieses Problem zu besprechen. Der Redakteur kann Sie bitten, einen anderen Kritiker zu empfehlen, oder bereit sein, ein wenig länger zu warten (zum Beispiel, wenn es sich um einen eng spezialisierten Beitrag handelt, für den ein Rezensent schwer zu finden ist). Als allgemeine Empfehlung gilt: Nehmen Sie von der Durchsicht Abstand, wenn Sie wissen, dass Sie sie nicht innerhalb der veranschlagten Frist ausführen können.

Vertraulichkeit

Die zur Durchsicht vorgelegten Manuskripte sind als vertrauliche Dokumente zu behandeln. Sie dürfen nicht ohne Absprache mit dem Redakteur Dritten gezeigt oder mit ihnen diskutiert werden. In einem eingereichten Manuskript offengelegte unveröffentlichte Materialien dürfen nicht von den Rezensenten in eigenen Studien ohne die schriftliche Genehmigung des Autors verwendet werden. Informationen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, oder Ideen die im Zuge der unabhängigen Beurteilung erhalten wurden, müssen vertraulich behandelt werden und dürfen nicht zum persönlichen Vorteil genutzt werden.

Objektivitätsrichtlinien

Die Bewertungen der vorgelegten Beiträge müssen unvoreingenommen und objektiv sein sowie ausschließlich auf einer gründlichen Einschätzung des Inhalts und der Ergebnisse der Arbeit beruhen. Kritik an der Persönlichkeit des Verfassers ist inakzeptabel. Die Bewertung muss ausgearbeitet, verständlich und begründet sein.

Nachweis der Quellen

Die Rezensenten sind verpflichtet, im begutachteten Text nicht als Zitat angegebene Quellen zu identifizieren. Sämtliche Aussagen, Ergebnisse oder Argumente, die in früheren Publikationen jeglicher Art verwendet worden sind, müssen ordnungsgemäß als Zitate ausgewiesen werden. Der Rezensent ist außerdem angewiesen, den Chefredakteur auf wesentliche oder partielle Ähnlichkeiten zu anderen Arbeiten hinzuweisen, mit denen er selbst vertraut ist.

Offenlegung und Interessenkonflikte

Die Rezensenten akzeptieren keine Manuskripte, die Interessenkonflikte herbeiführen können, die infolge von Konkurrenz, Zusammenarbeit oder sonstigen Verhältnissen oder Beziehungen zu Autoren, Unternehmen oder Institutionen, die zur Arbeit in Bezug stehen, entstehen können. Gegebenenfalls ist der Rezensent verpflichtet, dies der Redaktion zu melden und die Durchsicht des betroffenen Beitrags zu unterlassen.

 

Überprüfungsverfahren:

Alle Artikel, die in die Redaktion der Zeitschrift "Administrative Law and Process" gehen, sind geschlossene (Doppelblind-) Reviews und werden auf Plagiate überprüft. Nach der Überprüfung erhält der Autor die Voraussetzungen für die Zahlung der Veröffentlichungsgebühr.

Nach der Auswertung des wissenschaftlichen Artikels gibt der Reviewer eine Schlussfolgerung ab:

- Ein Artikel wird zur Veröffentlichung empfohlen;

- Ein Artikel wird nach seiner Fertigstellung vom Autor unter Berücksichtigung der abgegebenen Kommentare zur Veröffentlichung empfohlen;

- Der Artikel wird nicht zur Veröffentlichung empfohlen.

Das Readaktionskollegium ist berechtigt, die Artikel zu rezensieren, zu redigieren, zu kürzen und abzulehnen. Falls die formellen Anforderungen für Manuskripte nicht eingehalten werden, behält sich die Redaktion das Recht vor, sie nicht zu berücksichtigen. Die Redaktion teilt nicht immer die Meinung der Artikelverfasser. Der Neudruck eines Artikels ist ausschließlich nach Absprache mit der Redaktion möglich.

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